Was ist eine Leitweg-ID?
Die Leitweg-ID ist die „Postanschrift“ einer E-Rechnung an öffentliche Auftraggeber in Deutschland. Sie wird vom Auftraggeber vergeben und muss in der XRechnung im Feld Käuferreferenz (BT-10, „Buyer reference“) stehen. Anhand der Leitweg-ID leiten die Rechnungseingangsplattformen von Bund und Ländern die Rechnung an die richtige Stelle weiter.
So ist die Leitweg-ID aufgebaut
- Grobadressierung (2–12 Ziffern): Die ersten beiden Ziffern stehen für das Bundesland (01–16) oder den Bund (99).
- Feinadressierung (optional, bis zu 30 Buchstaben oder Ziffern): die konkrete Stelle innerhalb der Verwaltung.
- Prüfziffer (2 Ziffern): berechnet nach ISO/IEC 7064 (Modulo 97-10) über Grob- und Feinadressierung – wie bei der IBAN.
Die Teile werden durch Bindestriche getrennt, zum Beispiel 04011000-1234512345-06. Insgesamt sind höchstens 46 Zeichen erlaubt.
Häufige Fragen
Woher bekomme ich die Leitweg-ID?
Ausschließlich vom öffentlichen Auftraggeber, zum Beispiel in der Bestellung, im Vertrag oder auf Nachfrage bei der Beschaffungsstelle. Eine gültige Prüfziffer bedeutet nicht, dass die ID vergeben ist – das kann nur der Auftraggeber bestätigen.
Die Prüfziffer stimmt nicht – was jetzt?
Meist ist beim Abtippen ein Zahlendreher passiert. Vergleiche die ID mit der Vorlage des Auftraggebers. Die berechnete Prüfziffer hilft, die Fehlerstelle einzugrenzen, ersetzt aber nicht die korrekte ID.
Werden meine Eingaben gespeichert?
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