Was wird geprüft?
- IBAN: Länge je Land und die Prüfziffer nach ISO 7064 (Mod 97-10). Damit fallen Zahlendreher und Tippfehler sofort auf.
- USt-IdNr.: Aufbau je EU-Land und – wo das Verfahren öffentlich dokumentiert ist – die Prüfziffer, z. B. für Deutschland, Österreich, Italien, Niederlande, Polen, Frankreich.
- BIC: Aufbau nach ISO 9362 (8 oder 11 Zeichen).
- Dubletten: Angaben, die mehrfach in der Liste stehen.
Was dieses Werkzeug nicht kann
Eine korrekte Prüfziffer bedeutet nur: Die Nummer ist formal möglich. Ob ein Konto existiert oder eine USt-IdNr. tatsächlich vergeben und aktuell gültig ist, kann nur die jeweilige Stelle bestätigen. Für die steuerlich relevante qualifizierte Bestätigungsabfrage nutze das Bestätigungsverfahren des Bundeszentralamts für Steuern (BZSt) oder das EU-System MIAS/VIES – und dokumentiere das Ergebnis.
Häufige Fragen
Werden meine Kunden- und Lieferantendaten hochgeladen?
Nein. Die Prüfung läuft vollständig in deinem Browser, auch beim Einlesen ganzer Dateien. Der Datenwächter unter dem Werkzeug zeigt dir, dass nichts übertragen wird.
Reicht diese Prüfung für den Vorsteuerabzug?
Nein. Für innergemeinschaftliche Lieferungen brauchst du eine qualifizierte Bestätigung der USt-IdNr. beim BZSt. Dieses Werkzeug hilft, Tippfehler vorher zu finden, damit die Abfrage nicht unnötig scheitert.
Warum steht bei manchen Ländern „nur Format prüfbar“?
Nicht alle Länder veröffentlichen ihr Prüfziffernverfahren. Dort wird geprüft, ob Länge und Zeichen zum jeweiligen Land passen.
Wie viele Angaben kann ich prüfen?
Kostenlos bis zu 50 Angaben auf einmal – das deckt den Alltagsfall ab. Mit Pro prüfst du ganze Dateien ohne Begrenzung und exportierst die Ergebnisliste.