Ratgeber Rechnung

GiroCode auf der Rechnung: So zahlen Kunden per QR-Code

Stand: 18. September 2026 · Lesezeit etwa 4 Minuten

Ein kleiner QR-Code auf der Rechnung erspart dem Kunden das Abtippen von IBAN, Betrag und Verwendungszweck: Banking-App öffnen, Code scannen, Überweisung bestätigen. Das beschleunigt Zahlungen und verhindert Zahlendreher.

Was ist ein GiroCode?

Der GiroCode ist ein QR-Code nach dem europäischen Standard EPC-QR-Code (European Payments Council). Er enthält keine Zahlung, sondern nur die Überweisungsdaten als Text: Empfängername, IBAN, Betrag, Verwendungszweck und optional BIC. Die Banking-App liest sie aus und füllt das Überweisungsformular vor – bestätigen muss der Kunde selbst.

Unterstützt wird er von den Apps nahezu aller deutschen Banken und Sparkassen, oft unter Namen wie „Foto-Überweisung“, „Rechnung scannen“ oder „GiroCode“.

Was in den Code gehört

AngabePflicht?Hinweis
Empfängernamejahöchstens 70 Zeichen, genau wie beim Bankkonto
IBANjaohne Leerzeichen, wird von der App geprüft
Betragneinin Euro; ohne Betrag trägt der Kunde ihn selbst ein
Verwendungszweckneinhöchstens 140 Zeichen – am besten nur die Rechnungsnummer
BICneininnerhalb des SEPA-Raums nicht mehr nötig

Wichtig: Der Verwendungszweck sollte kurz und eindeutig sein, damit du die Zahlung später zuordnen kannst – „Rechnung 2026-114“ reicht. Kundennamen oder lange Texte machen den Code nur dichter und schlechter scanbar.

Wo der Code auf der Rechnung steht

Grenzen und Sicherheit

Auch praktisch für Vereine und Spenden

Beiträge, Spenden und Anmeldungen laufen mit QR-Code deutlich reibungsloser: Der Betrag steht fest, der Verwendungszweck ist eindeutig, Rückfragen entfallen. Kassenwarte finden die Zahlungen später leichter im Kontoauszug wieder.

Vorher prüfen: Stimmt die IBAN?

Eine falsche Ziffer in der IBAN macht den schönsten QR-Code wertlos. Die Prüfziffer lässt sich in Sekunden kontrollieren – genau wie eine USt-IdNr. oder eine Steuernummer, die auf die Rechnung gehört.