Ratgeber Büro

WLAN-QR-Code erstellen: Gäste ins Netz, ohne Passwort zu diktieren

Stand: 21. September 2026 · Lesezeit etwa 4 Minuten

„Wie war noch mal das WLAN-Passwort?“ – die Frage kostet in Praxen, Kanzleien, Cafés und Ferienwohnungen jeden Tag Zeit. Ein kleiner QR-Code am Empfang erledigt das: Kamera drauf halten, tippen, verbunden.

Was im Code steckt

Der WLAN-QR-Code enthält keine Verbindung, sondern nur eine kurze Textzeile, die Handys verstehen:

WIFI:T:WPA;S:Netzwerkname;P:Passwort;H:false;;

Sonderzeichen wie ;, :, , oder \ im Passwort müssen mit einem Backslash geschützt werden – ein häufiger Grund, warum selbst gebastelte Codes nicht funktionieren. Das Werkzeug erledigt das automatisch.

Welche Geräte können das?

Sicher aufsetzen: das Gastnetz

Der Code zeigt das Passwort im Klartext für jeden, der ihn ausliest. Deshalb gehört er nie an das Netz, in dem Kasse, Server, Drucker oder Praxissoftware hängen. Richte im Router ein Gastnetz ein: eigenes Passwort, kein Zugriff aufs Heim- oder Firmennetz. Bei FRITZ!Box, Speedport und den meisten Business-Routern ist das eine Checkbox.

Praktisch: Visitenkarte als QR-Code

Dasselbe Prinzip funktioniert für Kontaktdaten: Ein QR-Code mit Name, Firma, Telefonnummer und E-Mail landet mit einem Scan im Adressbuch des Gegenübers – praktisch auf Messen, am Tresen oder unter der E-Mail-Signatur. Beides erzeugt dasselbe Werkzeug, vollständig im Browser: Weder Passwort noch Kontaktdaten werden irgendwohin übertragen.

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